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auf einem Blick

Einsatz für die kleinen Hüpfer

Etwa 20 Fünft- und Sechstklässler:innen der Josef-Landes-Schule machten sich im Juni auf den Weg zum Kaiserweiher in der Nähe des Kaufbeurer Krankenhauses. Ihr Ziel: Hüpferlingen, also Frosch- und Kröten-Babys, auf ihrer Wanderung zu helfen. Doch warum brauchen diese Hilfe? Im Mai schlüpfen kleine Kaulquappen aus den Hundertausenden Eiern, die im Kaiserweiher von den erwachsenen Fröschen abgelegt wurden. Wenn die Kaulquappen sich zu kleinen Amphibien mit Beinen entwickelt haben, machen sie sich auf den Weg in ihre Heimat. Diese befindet sich in nahe gelegenen Wiesen und Wäldern. Leider ist dieser Weg sehr gefährlich. Er ist versperrt durch Straßen. Auf diesen würden die Tiere zu Hunderten von Autos überfahren werden.

Eine kleine Gruppe des Bund Naturschutz hat deshalb lange Zäune an den Straßen aufgestellt. Diese halten die Mini-Frösche davon ab, auf die Straßen zu hüpfen. Damit sie aber dennoch in ihre Heimat zurückkönnen, werden sie von ehrenamtlichen Helfern eingesammelt und auf der anderen Seite abgesetzt.

Genau diese wichtige Arbeit haben an diesem Donnerstag Vormittag die Schüler und Schülerinnen der 5. und 6. Klassen übernommen. Eifrig sammelten sie die niedlichen Tierchen in Eimern und brachten sie behutsam über die Straße. Man merkte den Kindern an, wie wichtig sie diese Tätigkeit fanden – auch wenn manche am Anfang noch Berührungsängste hatten.

Im Anschluss lief die Gruppe zurück in die Stadt, um im Büro des BUND Naturschutz noch Vogelhäuser zu basteln. Diese durften die Kinder mitnehmen. Sie finden bestimmt in den Gärten der Eltern oder im Schulhof gute Plätze.